>>Zwischenspiel. Artist in residence 2019<<

„Worum geht’s?“,

fragt die Videokünstlerin Manuela Hartel in ihren Videoportraits, die sie als Artist in Residence in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Eschenau im Verbund mit den Kirchengemeinden Eckenhaid und Forth produziert hat. Die Interviews, die sie über mehrere Wochen mit Gemeindemitgliedern führte, thematisieren deren persönliche Beziehung zu Glaube und Kirche. Die Befragten nominierten jeweils weitere Persönlichkeiten, die sie für die Portrait-Reihe kontaktierten. Ein verbindendes Netzwerk aus sehr persönlichen Geschichten ist entstanden.

Bei der Vernissage zur Ausstellungseröffnung mit Regionalbischof Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche als Ehrengast, den Kuratoren Horst Konietzny, M.A., Dr. Erika Wäcker-Babnik und Dr. Stefan Graupner, zahlreichen Interviewten sowie mit Bürgermeisterin Ilse Dölle und Marktgemeinderätinnen und Marktgemeinderäten präsentierte Manuela Hartel Ausschnitte aus ihren Videoportraits.

Andere Portraits in unterschiedlichen Zusammenstellungen sind ab Sonntag über die Dauer von 2 Wochen in den evangelischen Kirchen St. Bartholomäus in Eschenau, St. Anna in Forth und der Friedenskirche in Eckenhaid zu sehen.  

Zusätzliche Ausschnitte, strukturiert nach Themen, sind mit freundlicher Unterstützung der THD Webservices GmbH ab 2. November über www.zwischenspiel-eckental.de online zugänglich.

Öffnungszeiten der 3 Ausstellungsorte:
von Sonntag 3. bis Sonntag 17.11.2019, jeweils 17 bis 20 Uhr
- Eschenau, St. Bartholomäus
- Forth, St. Anna
- Eckenhaid, Friedenskirche


Zur Ausstellung sind Drucke der Künstlerin zum Thema erschienen, die in den Kirchen ausliegen und gegen eine Spende erworben werden können.

Video- und Performancekünstlerin Manuela Hartel
Bildrechte: Saba Bussmann

Artist-in-residence vor Ort - Manuela Hartel

In diesem Projekt wird die Künstlerin Manuela Hartel in einem offenen Prozess sich vor Ort in das Leben der Kirchengemeinden einbringen, dort an unterschiedlichen Orten wohnen, Gottesdienste, Gruppen und Veranstaltungen besuchen, sich davon inspirieren lassen und wiederum etwas einbringen.

Die Medien- und Performancekünstlerin Manuela Hartel studierte Gesang und Performance am American Institute of Music in Wien sowie am Centro Professione Musica in Mailand. Weiterhin studierte sie Medienkunst an der Akademie der Bildenden Künste in München und war von 2009 bis 2015 künstlerische Mitarbeiterin der Medienkunstklasse. Sie kreiert Videoinstallationen und Videoarbeiten für Theater- und Opernbühnen u. a. mehrfach für die Bayerische Staatsoper, die Junge Oper Stuttgart, das Orchester am Jakobsplatz und das ETA Hoffmann Theater. Zudem inszeniert sie regelmäßig Video-Music-Performances in Räumen, die sie durch ihre Projektionen erweitert und verändert. Arbeiten von Manuela Hartel waren und sind u.a in Shanghai, Guangzhou, Athen, Venedig, Palermo, Skopje, Locarno, Zürich, Salzburg und München zu sehen.

Neugierig geworden? Einblicke in bisherige Arbeiten finden sich auf ihrer persönlichen Website.

Weitere Informationen

Bericht im Evangelischen Sonntagsblatt Nürnberg vom 2. November 2019

https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/kuenstlerin-manuela-hartel-interviewt-gemeindemitglieder-drei-mittelfraenkischen

Pressemitteilung zu den Ausstellungseröffnungen des bayernweiten Projekts Artist in Residence

https://www.kirchengemeinde-eschenau.de/system/files/dateien/Pressemitteilung_24_10_19.pdf

Pressemitteilung zum Auftakt des bayernweiten Projekts Artist in Residence

https://www.kirchengemeinde-eschenau.de/system/files/dateien/Pressemitteilung%20Artist%20in%20Residence%2027.06.pdf

Alle Teilnehmenden um einen Tisch
Bildrechte: www.kirchengemeinde-eschenau.de

Vorbereitungen

In mehreren Treffen haben Interessierte aus der Ostregion ein Kunstprojekt vorbereitet, das auch unsere Kirchengemeinde in diesem Jahr bereichern wird.

Gezielt wurden für Artist in Residence Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgesucht, die sich in ihren künstlerischen Herangehensweisen völlig unterscheiden, um etwas ganz Besonderes im jeweiligen Kontext entstehen zu lassen. Das Projekt wird gefördert vom Kunstfonds der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern (ELKB) und dem Kunstfonds Bayern.