Kunstprojekt in der Ostregion gestartet

Video- und Performancekünstlerin Manuela Hartel
Bildrechte: Saba Bussmann

Das Kunstprojekt Artist in Residence in der Ostregion mit der Medien- und Performancekünstlerin Manuela Hartel ist gestartet.

Sie hat bereits Aktivitäten der Kirchengemeinden Eschenau, Eckenhaid und Forth und ist dabei mit ganz unterschiedlichen Menschen aus den Gemeinden ins Gespräch gekommen - vielleicht bald ja auch mit Ihnen?

Im Oktober wird Manuela Hartel für einen längeren Zeitraum vor Ort sein.

Manuela Hartel studierte Medienkunst an der AdBK München, Performance am American Institute Wien und Gesang am Centro Professione Musica in Mailand. Sie realisiert Videoinstallationen für Ausstellungen, Theater und Opernbühnen wie die Bayerische Staatsoper, die Junge Oper Stuttgart, das Jewish Chamber Orchestra München, das ETA Hoffmann Theater Bamberg und in Zusammenarbeit mit einer internationalen, zeitgenössischen Tanz – und Theaterszene. Ihre Performances und Videoarbeiten wurden seit 2003 in Shanghai, Guangzhou, Palermo, Skopje, Locarno, Zürich, Salzburg und München gezeigt. 2017 entwickelte sie BELOVED! während der documenta14 in Athen und war auf der Biennale von Venedig 2017 mit einer Videoarbeit vertreten. Sie inszeniert ihre eigenen Video-Musik-Performances an unterschiedlichsten Orten, die sie durch Videomappings erweitert und verwandelt. Sie arbeitet als Performerin auf der Bühne mit Stimme und Text, integriert in ihr Bühnenbild und in die Bilder ihrer Videoprojektionen. Dabei wird sie von Musikern und Komponisten der Neuen und elektronischen Musik unterstützt. Ihre zahlreichen Produktionen, darunter Rites de passage (2012), Set Fire to Flames (2015), No Weapon Formed Against Me Shall Prosper (2016), BELOVED! (2017) und EMBRACE (2018) werden im In – und Auslandgezeigt. Manuela Hartel erhielt mehrfach Projektförderungen der Stadt München und der Biehler von Dorrer Stiftung. Sie lebt und arbeitet in München.